Wir über uns:

 

Mein Name ist Anne Beckel und geboren wurde ich 1967 in Coesfeld (NRW). Musik hat mich von klein auf an begeistert; das Flötespielen begann ich mit 7 Jahren (zunächst Blockflöte, dann Querflöte). Ich musizierte viel und gern - im Orchester, in Kammermusikensembles und in Chören.

Meine beruflichen Schritte führten mich in eine andere Richtung: Ich studierte Volkswirtschaftslehre und bin im Wissenschaftsmanagement derzeit an der Universität Göttingen tätig. Mein Herz gehört jedoch nach wie vor dem eigenen Musizieren und meine Querflöte hat mich auf meinen Stationen stets begleitet: Ich lebte eine Weile in München, Indien, Berlin und seit 2004 nun in Bad Gandersheim (erst Ackenhausen, dann Heckenbeck). Überall stieß ich auf tolle Menschen und musizierte in kleineren und größeren Ensembles der verschiedensten Stilrichtungen.

 

 

Mein Name ist Sonja Tonn. Wie schön, dass ich 1970 in Bad Gandersheim geboren wurde. Seit meinem 7. Lebensjahr spiele ich Akkordeon und gekauft hat mir das erste kleine Instrument meine Oma. Zum Zwecke meines musik-pädagogischen Studiums hat es mich ins Schwabenländle verschlagen – eine Zeit, die ich nicht missen möchte.

Von dort 1994 zurückgekehrt haben mich viele Dinge interessiert: Akkordeonorchester, Tango-Ensemble, Klezmer, Irische Musik und unterschiedlichste Projekte mit Musikern jeglicher Coleur. Ich versuche nicht nur mein eigenes Akkordeonspiel immer wieder zu optimieren, sondern auch das von anderen Menschen. Als Musikpädagoge trage ich dazu bei, dass kleine und große Leute lernen, sich mit einem großartigen Instrument musikalisch auszudrücken. In der „Musischen Werkstatt“ Bad Gandersheim, der „Mendelssohn-Musikschule“ Einbeck und in Greene bin ich als freiberufliche Akkordeonlehrerin tätig. 

 

 

Ich bin Ursel Schardinel und gehe seit 1961 immer fröhlich und unbekümmert mit dem Kopf durch die Wand. Dieser Charakterzug hat mir ermöglicht, gegen alle Widerstände und Klischees in den 1980-er-Jahren als Frau Posaune zu studieren. Vom ersten Tag an war es mir ein besonderes Anliegen, den Ruf dieses wunderbaren Instruments (und seiner Spielerinnen!) von Staub und Vorurteilen zu befreien und meine Umwelt davon zu überzeugen, dass die Posaune einen schönen warmen Klang hat und auch außerhalb von Posaunenchor und Blaskapelle ihren Teil zu spannender Musik beitragen kann. Dass mir das offensichtlich bei meinen Mitspielerinnen und einem großen Teil unseres Publikums gelungen ist, erfüllt mich mit großer Freude (und gelegentlich mit Übermut!)  

Alle, die mehr wissen möchten, können unter http://ursel-schardinel.npage.de  nachschauen, was man mit einem Posaunenstudium anfangen kann!

 

 

 

Aber bekanntlich sind alle Dinge im Leben ja mehr als die Summe ihrer Bestandteile. Und so sind wir sehr glücklich und dankbar, dass es unser TRIO INSOLITO gibt.

Es war ursprünglich nicht besonders naheliegend in der Besetzung Querflöte, Akkordeon und Posaune zu spielen. Auch hatte anfangs keine von uns eine klare Vorstellung, was aus dieser Besetzung entstehen könnte – dieser Gedanke musste erst wachsen und war zunächst ein prickelndes Klangexperiment.

Ohne vorhandene Arrangements für unsere Besetzung, aber mit einer positiven Grundstimmung und folgenden Gemeinsamkeiten legten wir los: 

·     Wir sind alle gleichermaßen musizierfreudig /-wütig.

·     Wir wohnen weniger als 10 km voneinander entfernt im Raum Bad Gandersheim.

·     Unsere Altersdifferenzamplitude ist kleiner als 10 Jahre.

·    Wir haben alle drei in unserer musikalischen Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass Ensembles keinen Wert auf die Anwesenheit unserer Instrumente legten. Flötistinnen gab es immer zu viele, ein Akkordeon wollte kein Orchesterleiter dabeihaben, und die Posaune war per se sowieso immer zu laut.

·    Unser Spaß am gemeinsamen Musizieren ist soooo groß, dass wir auch mal über einen nicht werktreuen Ton hinwegsehen können. 

Seit 2015/2016 arrangieren wir also Musik für uns, und das gelingt inzwischen immer häufiger zu unserer Zufriedenheit. Tabu- und furchtlos bearbeiten wir Stücke, unbekümmert um Grenzen und Genres.

2017 hatten wir dann so viele Stücke beisammen, dass wir neugierig waren, wie andere unsere Arrangements finden – und wir gaben unser erstes Konzert im August in der Gandersheimer Georgskirche. Die Reaktionen auf dieses Konzert waren so umwerfend, dass sie uns im höchsten Maße darin bestärkten, weiter zu machen.

Seitdem spielen wir zu verschiedenen Anlässen und sind sehr dankbar für die vielen positiven Rückmeldungen. Neben unseren eigenen Konzerten machen wir Gemeinschaftskonzerte mit anderen Ensembles, wir umrahmen Feierstunden und sind für private Feste buchbar.

 

Immer dann, wenn etwas „Ungewöhnliches“ gewünscht wird, sind wir gern dabei!